Allergologie

Bei einer Allergie wehrt sich das Immunsystem gegen bestimmte Allergene. Diese Allergene, gegen die sich die Abwehrreaktion richtet, können ganz alltägliche Stoffe sein, die für Menschen ohne Allergie meist völlig harmlos sind.

 

Bei Allergikern kommt es jedoch zu einer allergischen Reaktion mit spezifischen Symptomen. Diese Symptome sind von leicht bis lebensbedrohlich unterschiedlich stark ausgeprägt und auch an sich sehr verschieden:

  • Reaktionen der Schleimhäute: Heuschnupfen (allergische Rhinitis), Bindehautentzündung (Konjunktivitis)
  • Asthma bronchiale, eine Erkrankung der Atemwege
  • Reaktionen der Haut: Kontaktekzeme, Nesselsucht (Urtikaria), atopische Dermatitis
  • Nahrungsmittelallergien (Gastrointestinaltrakt)
  • Mit einem allergischen Schock kann darüber hinaus ein akuter Notfall eintreten.

Allergie- und Asthmasprechstunde am Donnerstag nachmittag:

  • Diagnostik (Blutuntersuchung ImmunoCAP-Diagnostik mit Komponenten-basierter Aufschlüsselung und Haut-Pricktest)
  • Provokationstests mit Nahrungsmitteln (Milch und Ei)
  • Nasale Provokation mit Aeroallergenen (Hausstaubmilbe, Pollen etc.)
  • Therapie der Kinderallergologie inklusive Spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierungsbehandlung, sowohl als Injektion als auch als orale Therapie)
  • DMP (Disease management Programm) Asthma: regelmäßige Asthmakontrolle nach Leitlinienstandard